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Informationsabend der Berufsorientierungsstufe (Abteilung mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung) zum Thema Nachfolgeeinrichtungen am 26.10.2017

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Wie soll mein Kind leben, wenn die Schulzeit beendet ist? Welche Möglichkeiten gibt es? Diesen und weitere Fragen, die sich im Verlauf der (Schul)Jahre immer dringender stellen, widmet sich der Informationsabend der Berufsorientierungsstufe bereits seit 2011. In diesem Jahr freuen wir uns, Vertreter führender Einrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen mit mehrfachen Beeinträchtigungen begrüßen zu dürfen, die zum Themenkomplex "Wohnen" informieren und Fragen dazu beantworten werden. Die Veranstaltung wendet sich an Eltern und Familien der Schüler/innen der JPSS, ist aber selbstverständlich offen für jeden interessierten Besucher. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dieser Einladung.

JPSS beteiligt sich auf der Kaiserstraße an der "Internationalen Woche des Sehens"

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Wer häufiger auf der Kaiserstraße in Friedberg unterwegs ist, wird eine solche Szene womöglich schon einmal beobachtet haben: Ein junger Mensch, mit einem Blindenlangstock unterwegs, und mit einigen Metern Abstand eine Frau, die mit geschultem Blick darauf schaut, wie er den Weg bewältigt und erklärend eingreift. Gisela Troost ist als Orientierungs- und Mobilitätslehrerin tätig, ihre "Schützlinge" sind blinde und sehbehinderte Schüler der Johann-Peter-Schäfer-Schule. "Wir fallen natürlich schon ein bisschen auf, wenn wir beispielsweise länger an Ampelanlagen verweilen", lacht Troost, "weil ich den Kindern und Jugendlichen erkläre, was sie beachten müssen, um sich im Straßenverkehr zurecht zu finden. Manch ein Passant spricht mich dann auch an und fragt nach, was wir da genau machen." Dieses Interesse der Friedberger, aber auch das wichtige Anliegen der Schule, die Belange sehbeeinträchtigter Menschen in die Öffentlichkeit zu tragen, hat Troost gemeinsam mit ihrem Kollegen Jürgen Gruber dazu bewogen, sich an der "Internationale Woche des Sehens" zu beteiligen.

Getragen wird diese Kampagne von verschiedenen Blinden- und Sehbehindertenverbänden, Augenärzten und Optikern, die sich für gutes Sehen und für die Verhütung von vermeidbarer Blindheit bei uns und in armen Ländern einsetzen. Troost und Gruber werden zusammen mit einigen Schülern am Donnerstag, den fünften Oktober, zwischen neun und 15.30 Uhr einen Informationsstand auf der Kaiserstraße am Elvis-Presley-Platz präsentieren.

"Es wird viel zum Ausprobieren geben, ob mit vergrößernden Sehhilfen oder tatsächlich mit simulierter Blindheit. Und dann kann man staunen, was mit guten Rahmenbedingungen doch funktionieren kann. An einem Parcours besteht sogar die Möglichkeit, mit einem Langstock eine kurze Strecke zu laufen und sich ganz auf alle anderen Sinne zu verlassen - nur nicht auf den ´Sehsinn´", stellt Troost ein attraktives und aktivierendes Angebot in Aussicht und hofft auf zahlreiche Besucher: "Das würde wir uns freuen. Zumal eine gewisse Unsicherheit im Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen vorherrscht. Der Stand kann auch genutzt werden, um darüber ins Gespräch zu kommen."

Impressionen zum diesjährigen Herbstfest des Internates der JPSS

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An einem sonnigen Tag fanden sich die Bewohner und Betreuer des Internates zum jährlich wiederkehrenden Herbstfest.

Diesmal stand es unter dem Motto Drachenfest. Wenn auch der Wind etwas spärlich blies, so schmeckte doch die „Drachensuppe“ hervorragend. Bei verschieden Aktivitäten hatten Mitarbeiter wie Bewohner sehr viel Spaß.

Wir freuen uns schon auf das nächste Fest.

Neues Golfprojekt geht in Ockstadt an den Start

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Blinde und sehbehinderte Golfer sind auf dem Grün zwar noch immer eine Ausnahmeerscheinung, an der Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg aber mittlerweile keine Seltenheit mehr. Möglich macht dies eine Kooperation mit dem Golfclub-Oberursel-Skyline im Rahmen des Projekts „Abschlag Schule“ des Deutschen Golfverbands.

In diesem Schuljahr ist diese neue Kooperation entstanden, nachdem bereits in der Vergangenheit erfolgreiche Kooperationsprojekte mit dem Golfclub in Altenstadt durchgeführt wurden. Insgesamt nehmen dieses Jahr sieben sehbeeinträchtigte Schülerinnen und Schüler an den Trainingseinheiten teil, die wöchentlich auf dem Ockstädter Golfplatz stattfinden. Die Meisten von ihnen halten das erste Mal einen Golfschläger in der Hand. Dennoch sind laut Trainer Robert Schmalfuß bereits nach ein paar Wochen Fortschritte zu erkennen.

Ein großer Vorteil des Golfsports ist der „ruhende Ball“: Es gibt keinen Zeitdruck während des Spiels, wie es ansonsten in vielen wettkampforientierten Sportarten der Fall ist. Beim Golf spielt auch der Prozess der Selbstwahrnehmung ein große Rolle. Golfer mit einer Sehbeeinträchtigung sind zu Beginn des Trainings mit folgenden Fragen konfrontiert: Habe ich die richtige (Körper-) Spannung? Ist der Golfschläger in der richtigen Position? Habe ich genügend Standfestigkeit?

Sehbeeinträchtigte Golfer sind außerdem mit dem Problem konfrontiert, herauszufinden, wo sich ihr Ziel befindet. Eine Möglichkeit besteht darin, die Distanz zum Ziel abzulaufen und die Schritte abzuzählen, um einen gewissen Anhaltspunkt zu haben, wo sich das Ziel befindet. Dieser Aspekt der Raumwahrnehmung tritt beim Golfsport häufig auf: Durch das Ablaufen erhält der Golfer Informationen über Richtung, Distanz und Beschaffenheit der Oberfläche des Golfplatzes.

Neben den Golfübungen stehen Aufwärmübungen und mentale Übungen auf dem Trainingsplan, die von allen Beteiligten mit Begeisterung durchgeführt werden. Einige Schülerinnen und Schüler haben somit für sich eine Sportart entdeckt, die ihnen Spaß macht, und auch in ihrer Freizeit weiter ausgeübt werden kann.

Ein besonderer Dank gilt Klaus Mehler vom Golfclub Oberursel, dem hessischen Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V., dem Förderverein der Johann-Peter-Schäfer-Schule sowie der Hans-Thoma-Schule Oberursel, die mit ihrer Unterstützung den sehbehinderten und blinden Schülerinnen und Schülern überaus spannende sportive Begegnungen und exemplarische Erfahrungen ermöglichen.

Betriebsausflug

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Zu einem gemeinsamen Betriebsausflug von Schule und Internat starteten die Mitarbeiter der JPSS. Bei strahlendem Sonnenschein ging die Fahrt nach Bad Sobernheim zum Barfußpfad. Dieser führt durch unterschiedliches Gelände mit verschiedensten Untergründen. So waren schlammige Lehmbecken, sandige Böden und Balanceübungen zu bewältigen. Am Ende bestand die Möglichkeit einen Seitenarm der Nahe zu durchqueren oder die Hängebrücke zu nutzen. Mit einem gemeinsamen Abendessen in angenehmen Ambiente endete der Abend.

JPSS-Sportteam "bunt" wie nie zuvor

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Dass der Sport die Menschen verbindet, ist wahrlich keine neue Erkenntnis. Dann allerdings zu erleben, wie er in der Praxis Gemeinschaft stiftet, ist immer wieder ein Ereignis. So geschehen im Team der Johann-Peter-Schäfer-Schule Friedberg (Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen) beim Oberhessen-Challenge-Lauf in Nidda, das zwar bereits zum siebten Mal teilnahm, aber bislang noch nie derart "bunt" besetzt wie in diesem Jahr. "Eine Schule wie unsere kann nur gut funktionieren und den Schülerinnen und Schülern gerecht werden, wenn ein Rädchen in das nächste greift. Und diese "Rädchen" waren diesmal in Nidda dabei", erklärte Lauf-Organisator Martin Feser mit einem Augenzwinkern. Von Lehrkräften und Erzieherinnen aus dem Schuldienst über Mitarbeiter aus dem Sekretariat, Internat und Hauswirtschaftsbereich bis hin zu Schulbegleiterinnen externer Anbieter und ehemaligen Kolleginnen: Die 20 köpfige JPSS-Mannschaft überquerte die Ziellinie nach der 5 Kilometer-Distanz gemeinsam und füllte den Teamgedanken mit Leben. Besonders groß war die Freude über die Teilnahme der sportlichen "Un"ruheständler Eike Ulrich, Anne Schenderlein und Uli Oberschelp sowie die moralische Unterstützung des langjährigen Schäfer-Lehrers Jochen Hune.

An Tagen wie diesen ... Sommerfest 2017

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"Mein Wunsch ist, dass unsere Gäste sich einfach wohl bei uns fühlen, sich gut unterhalten und informiert fühlen durch die zahlreichen Angebote und Aktivitäten. Das gilt natürlich vor allem für die Familien mit ihren Kindern, aber selbstverständlich auch für die Freunde und Unterstützer der Johnn-Peter-Schäfer-Schule. Ich hoffe und glaube auch, dass uns das gut gelungen ist", sagt Schulleiter Achim Merget-Gilles am Rande des Sommerfests der Einrichtung mit dem Förderschwerpunkt Sehen und wirft dabei einen zufriedenen Blick in die prall gefüllte Aula. Dort gibt die Schülerband gerade einen ihrer Songs zum Besten. Der Titel, "Tage wie diese" von den "Toten Hosen", drückt aus, was dieses alle zwei Jahre stattfindende Fest für Schule und Internat bedeutet. "Es ist eine besondere Veranstaltung im Kalender von Schule und Internat, da sie uns die Möglichkeit gibt, die Vielfalt, die das Schulleben bei uns auszeichnet, öffentlich zugänglich zu machen", erklärt Konrektor Stephan Lux, der mit seinem Festausschuss für die Organisation verantwortlich zeichnet. Was er damit meint, wird bei einem Gang über das Gelände schnell klar. Da sind die vielen attraktiven Stände, die zum Mitmachen einladen. Ein Beispiel findet sich auf dem großen Rasenfeld. "Bjarne, marsch", ruft der etwa fünfjährige Junge, hoch zu Ross, erwartungsvoll. Für Lehrerin Annemarie Bank-Lauer ist es das Startzeichen. Bank-Lauer leitet das heilpädagogische Reiten auf dem Beinhardshof in Rosbach, das nicht zuvorderst für die Schülerinnen und Schüler mit komplexen Beeinträchtigungen einen nicht wegzudenkenden Bestandteil des Unterrichts darstellt und fest im Schulkonzept verankert ist. Heute hat die Pädagogin zusammen mit Bjarne und Hugo, dem Esel, jede Menge zu tun. Die Schlange vor dem eingezäunten Bereich, in dem Marla ihre Runden zieht, ist schließlich lang. Groß ist das Interesse der Besucher auch an den Ständen, bei denen sich alles um die jüngste gemeinsame Projektwoche aller Abteilungen dreht. Wer mag, der kann im Länderkunde-Projekt kurzzeitig in die Ferne schweifen. Wem es regional lieber ist, der ist bei "Friedberg entdecken" genau richtig. Im Sinne einer Pädagogik für sehbeeinträchtigte Menschen werden dabei alle Sinne angesprochen. Ebenfalls Andrang herrscht bei den Informationsständen der mobilen Dienste, der Frühförderung und der ambulanten Beratung, die blinde und sehbehinderte Schüler an Regelschulen in der Inklusion begleitet. Gleich nebenan wartet Jürgen Gruber, zuständig für das Orientierungs- und Mobilitätstraining, beim taktilen Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel auf seinen nächsten Gegner. Externe Kooperationspartner sind ebenfalls gerne zu Gast. Hier die Lebenshilfe Wetterau, dort der "Philip Julius e.V." mit Geschäftsführerin Nadine Bauer, der unlängst mit dem "JungePflegeMonitor.de" eine deutschlandweite und äußerst beachtenswerte Datenbank für die Suche nach Pflegeeinrichtungen für schwerstbehinderte junge Menschen eingerichtet hat. Um 15 Uhr endet die letzte Zugabe der Schülerband, der finale Applaus ebbt langsam ab. Zugabe, das ist das richtige Stichwort für Rebecca Diehl. Sie ist Klassenlehrerin einer Lerngruppe mit mehrfach beeinträchtigten Kindern. Gemeinsam zeigen sie auf eindrucksvolle Art und Weise, dass Einschränkungen keineswegs dazu führen müssen, von anspruchsvollen Bildungsinhalten Abstand zu nehmen. Diehls Klasse spielt Theater, präsentiert vor begeistertem Publikum aus Jung und Alt den "Karneval der Tiere" nun bereits zum zweiten Mal an diesem Nachmittag, weil bei der ersten Aufführung der Platz nicht für alle Zuschauer ausgereicht hatte. Derweil begibt sich Schulleiter Merget-Gilles wieder Richtung Aula, wo mit frisch Gegrilltem, Kuchen und Getränken für das leibliche Wohl gesorgt ist. Und wo gegessen und getrunken wird, da wird in lockerer Atmosphäre der eine andere Plausch gehalten.  "Der Austausch in angenehmer und stressfreier Atmosphäre", ist Merget-Gilles überzeugt, "ist auch wichtig und gehört ganz bestimmt zum Gelingen dazu." An Tagen wie diesen an der Johann-Peter-Schäfer-Schäfer-Schule.

Woche des Sehens

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Da unsere Einrichtung in der Woche des Sehens Herbstferien hat, werden wir am 05.10.2017 mit der JPSS einen Stand in Friedberg auf dem Elvis Presley Platz aufbauen.

Zwischen 10.00 und 15.30 werden Schüler und Mitarbeiter von Schule und Internat der JPSS Interessierten Rede und Antwort stehen.

Die Bevölkerung hat die Möglichkeit einen Parcour zum Beispiel mit einem Blindenlangstock zu laufen. Mit Simulationsbrillen können sie sich einen ersten Eindruck über Sehbehinderung verschaffen.

Bestimmt ist das eine oder andere spannende zu erfahren. Wir freuen uns auf Ihr kommen.

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