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Mittel- und Hauptstufe

Fr. von Puttkamer -200

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Mittel- und Hauptstufe

(Haupt- und Realschule, Förderschwerpunkt Lernen)

Die Mittel-und Hauptstufe der JPSS umfasst eine Förderstufe (Klassen 5/6), Haupt – und Realschulklassen (Klassen 7-10) und Klassen mit dem Förderschwerpunkt Lernen (Klassen 5-9).

Die Mittel – und Hauptstufe der Johann-Peter-Schäfer-Schule bietet eine vielfältige Förderung aller Schüler unter Berücksichtigung ihrer individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten. Dabei erfolgt der Unterricht gemäß den Rahmenlehrplänen des Landes Hessen. Besonderes Augenmerk wird dabei neben der schulischen Förderung, auf die Förderung der sehgeschädigtenspezifischen Aspekte gelegt, wie Orientierung und Mobilität, LPF (Lebenspraktische Fertigkeiten), Förderung der visuellen Wahrnehmung, Tasterziehung, Schriftsysteme für blinde Schüler (Braille, Kurzschrift, Braille in den Fremdsprachen) und Umgang mit der Sehschädigung.


Die Mittel – und Hauptstufe der Johann-Peter-Schäfer-Schule umfasst die Klassen 5- 10. Sie gliedert sich dabei in eine Förderstufe (Klassen 5/6), Haupt – und Realschulklassen (Klassen 7-10) und Klassen mit dem Förderschwerpunkt Lernen (Klassen 5-9).


Der Unterricht erfolgt in allen Schulformen gemäß den Lehrplänen des Landes Hessen.
Blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler werden in der Mittel- und Hauptstufe aus sozialintegrativen und gruppendynamischen Gründen gemeinsam unterrichtet.


Schülerinnen und Schüler, die neben der Sehschädigung trotz präventiver Maßnahmen länger erhöhte Lernprobleme und psychosoziale Schwierigkeiten aufweisen, werden ab Klasse 5 in eigenen Klassen binnendifferenziert unterrichtet.

 

Mittelstufe (Klassen 5 und 6)
Die Mittelstufe (Klassen 5 und 6) ist organisiert wie eine Förderstufe. Dies soll den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule möglichst optimal gestalten. Die Methoden knüpfen an die Grundschule an und führen in die Anforderungen der weiterführenden Schulen schrittweise ein. In dieser Stufe sollte die Klassenlehrerin, der Klassenlehrer noch möglichst viele Stunden (10-12 pro Woche) in der Klasse unterrichten.


Hauptstufe (Klassen 7-10)
Die Hauptstufe beginnt mit der Klasse 7. Ab diesem Schuljahr werden die Schüler nach den Rahmenrichtlinien der Haupt- oder Realschule lernzielgleich unterrichtet, je nach Schullaufbahnentscheidung.


Neue Unterrichtsfächer - Physik, Chemie, Geschichte, Politik und Wirtschaft, Arbeitslehre, für einige auch Französisch- kommen hinzu und die Schüler erweitern ihr Methodenrepertoire.
Am Ende der Hauptstufe nehmen alle Schüler an den zentralen Abschlussarbeiten der Haupt- und Realschule teil.


Inhalte und Schwerpunkte der Arbeit
Förderbedarf Sehen
Grundsätzlich wird dem Förderbedarf Sehen in allen Schulstufen Rechnung getragen. Die Förderung der sehgeschädigtenspezifischen Aspekte (s.o.) wird soweit wie möglich in den Unterricht integriert.
Für Schüler, die während des Schuljahres zur JPSS kommen oder die nicht von Klasse 1 an die JPSS besucht haben, werden zusätzliche Förderstunden z. B. in Braille oder EDV angeboten. Der individuelle Bedarf des betreffenden Schülers wird in einer Klassenkonferenz festgestellt. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt nach schulorganisatorischen Möglichkeiten. Unter Umständen muss für die betreffenden Schülerinnen und Schüler Fachunterricht zu Gunsten notwendiger Fördermaßnahmen gekürzt werden.


LPF und O&M
Zusätzlich zu der Integration des Förderbedarf Sehens in den Unterricht bedarf es bei vielen Schülern noch einer zusätzlichen Förderung durch Reha-Lehrer. Dieser Bedarf wird von zwei Reha - Lehrern abgedeckt. Sie setzen sich intensiv mit den Bedürfnissen des einzelnen Schülers auseinander und fördern sie oder ihn im Bereich der lebenspraktischen Fertigkeiten sowie der Orientierung und Mobilität.


Arbeit mit dem PC
Um den Bedürfnissen blinder und sehbehinderter Schüler gerecht zu werden, steht jedem Schüler in der MH-Stufe ein PC- Arbeitsplatz zur Verfügung. Diese sind je nach Bedarf mit
Braillezeilen oder Bildschirmlesegeräten ausgestattet und miteinander vernetzt.
Im Rahmen eines EDV-Curriculums lernen die sehbehinderten Schüler bereits ab Klasse 2 und die blinden Schüler ab Klasse 4 die PC-Ausstattung im Unterricht vor allem bei schriftlichen Aufgaben effektiv zu nutzen. Ab Klasse 5 arbeiten alle Schüler in der Regel ausschließlich am PC.


Hausaufgabenbetreuung
Für alle Schüler der Mittel- und Hauptstufe, aber im Besonderen für die Fahrschüler, wird montags, dienstags und donnerstags in der Zeit von 14 bis 14.45 Uhr eine fachspezifische Hausaufgabenunterstützung angeboten. Die Schüler werden von Lehrern und Erziehern aus der Fahrschülerbetreuung betreut und können an den blinden- und sehbehindertengerechten PC-Arbeitsplätzen ihre Hausaufgaben erledigen.
Dies soll blinde – und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler im außerunterrrichtlichen Lernen unterstützen und Fahrschüler entlasten, damit sie nicht noch spät am Abend Hausaufgaben erledigen müssen.


Sport
Das Fach Sport und Bewegungsanbahnung hat für Schüler mit dem Förderbedarf Sehen generell einen hohen Stellenwert.
Die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe erhalten daher vier Wochenstunden Sport, wobei zwei Stunden Schwimmen obligatorisch sind, um diesen Schülerinnen und Schülern ein weiteres Bewegungsangebot zu bieten. Der Sportunterricht wird im Klassenverband erteilt.
Der Sportunterricht erfolgt ab Klasse 7 im Kurswahl-System. Die Schülerinnen und Schüler haben dabei die Möglichkeit grundlegende Sportarten wie Leichtathletik, Geräteturnen, Schwimmen aber auch Trend- und Freizeitsportarten wie Inline-Skating, Eislaufen, Klettern, u. v. m. kennen zu lernen. Darüber hinaus ermöglicht das Kurssystem Gruppengrößen, die für die jeweilige Sportart sinnvoll sind. Zudem können in den Sportkursen Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Bildungsgänge (Klassen mit dem Förderschwerpunkt Lernen, Haupt- und Realschule, BFS, BVK und wenn möglich GE) miteinander Sport treiben in integrativen Gruppen miteinander Sport treiben.


Methoden – und Projekttraining
Um die Hauptschüler sowie die Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen langfristig auf ihre jeweilige Projektprüfung und die Realschüler auf die Präsentationsprüfung vorzubereiten führt die Mittel- und Hauptstufe zwei Mal im Schuljahr eine Methoden- und Projekttrainingswoche durch.
Das Methoden- und Projekttraining findet immer im 1. Halbjahr in der 2. Schulwoche und im 2. Halbjahr parallel zu den schriftlichen Abschlussarbeiten der Haupt- und Realschüler statt. Die Verteilung der Themen auf die verschiedenen Klassenstufen sieht folgendermaßen aus.


Betriebspraktika
Im Rahmen des Arbeitslehreunterrichts absolvieren alle Schüler mindestens zwei Betriebspraktika während der Schulzeit - möglichst in Wohnortnähe. Dadurch werden zum einen die Eltern mehr in das Geschehen miteingebunden, und zum anderen können eventuell wertvolle Kontakte zu möglichen Ausbildungsplätzen geschaffen werden.


Für einen möglichst problemlosen Wechsel in das Berufsleben wird die Berufsfindung in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit unterstützt.

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